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Darfur PDF

Das Darfur PDF der fünf Provinzen grenzt an Libyen, Tschad, die Zentralafrikanische Republik und an den Südsudan. Sie haben eine Gesamtfläche von 509.


Författare: Luca Pierantoni.

Darfur, ovvero la più grande crisi umanitaria e una delle più importanti crisi politiche del nuovo secolo. Due milioni di sfollati e duecentomila morti, la violenza dei Janjawid, un regime militare islamico, gli interessi commerciali delle grandi potenze, l’attenzione mediatica dell’opinione pubblica occidentale, il petrolio. Cosa succede in Darfur? L’autore ci porta dentro la crisi del Darfur con un’analisi approfondita e circostanziata che muove da una prospettiva di osservazione privilegiata. L’autore, infatti, ha vissuto nella capitale sudanese dal 2005 al febbraio 2008 con l’incarico di coordinatore politico della Delegazione della Commissione Europea in Sudan, occupandosi prevalentemente della crisi in Darfur. La scena è quella della guerra e delle mediazioni politiche. Dietro le quinte ci sono gli interessi economici e politici nazionali ed internazionali. Sullo sfondo le vittime di questo conflitto ed uno scenario agghiacciante di violenza e desolazione. Il merito di questo lavoro, frutto di una lunga esperienza diretta, è di spiegare, in maniera chiara e libera da ogni condizionamento, una crisi complessa, rendendola comprensibile anche a coloro i quali non si occupano normalmente di politica internazionale.

Bevölkerung von mehr als 8 Millionen Menschen. Seit 2003 herrscht in der Region der Darfur-Konflikt, der laut UN-Angaben bis Frühjahr 2008 etwa 300. 000 Menschen das Leben gekostet und 2,5 Mio. Hier entspringen alle Gewässer, die im Norden und Nordosten den Gebirgen entströmen. Der Norden besteht aus Trockensavanne, der Süden ist während der Regenzeit weitgehend überschwemmt. Norden und Süden sind kaum besiedelt, der Nordosten ist fast menschenleer.

Getreide-, Obst- und Tabakanbau und Viehwirtschaft im trockeneren Norden. Früher war Darfur ein Zentrum des Sklavenhandels, indem es eine Route darstellte, über welche afrikanische Sklaven in die arabische Welt verschleppt wurden. Süden lebende Schwarzafrikaner, beide ethnisch afrikanische Völker. Erdölkonzessionen für den Südteil der Region wurden an die China National Petroleum Corporation vergeben. Der folgende Absatz fehlen noch folgende wichtige Informationen: Rolle der Briten, usw.

Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst. Aufgrund der weitgehend mündlichen Überlieferung ist die Geschichte des Darfur vor dem 19. Die wenigen existenten Königslisten sind bisher unveröffentlicht. Die zu den frühesten Einwohnern von Darfur zählenden Daju sind seit dem 12. Jahrhundert als Tajūwa bei den arabischen Geographen belegt.

Die in Dar Sila in der heutigen Republik Tschad residierenden Könige der Daju führen ihren Ursprung auf den Jemen zurück und können deshalb nicht lokalen Ursprungs gewesen sein. Die noch heute im Darfur und in anderen Gebieten des Zentralsudan siedelnden Tunjur gelten als eingewanderte Kulturbringer. Nach einer weit verbreiteten, schon von Gustav Nachtigal aufgenommenen Überlieferung stammen die Tunjur aus Arabien. Der Machtwechsel von den Tunjur zu den Keira wird im Allgemeinen durch eine Legende erklärt. Sie handelt von dem harten und ungerechten Sau Dorsit, dem letzten König der Tunjur, der von Dali, dem ersten König der Keira, in einer nächtlichen Schlacht verheerend geschlagen wurde. Daraufhin wurde der grausame Herrscher von seinen Anhängern verlassen und verschwand auf Nimmerwiedersehen.

Schon seit Jahren war das Verhältnis zwischen den Nachbarn ein feindseliges, das in offene Feindschaft überging, als Ägypten unter dem Einfluss der europäischen Mächte die Einfuhr der Sklaven aus Darfur verbot und damit dieses Land einer seiner reichsten Einnahmequellen beraubte. 1883 wurde dann Darfur von der Armee des Sudanesen Muhammad Ahmad, der sich selbst zum Mahdi ernannt hatte, für den Sudan erobert. Das Sultanat wurde 1898, nach der Niederschlagung des Mahdi-Aufstandes, unter anglo-ägyptischer Herrschaft autonom. In jener Zeit wurde die Einwohnerzahl auf höchstens 1,5 Millionen geschätzt. Davon bestand die Hälfte aus den damals vorherrschenden Fur, 500.

Im Ersten Weltkrieg führte der letzte Sultan einen Aufstand gegen das britische Imperium an. Dieser wurde im Mai 1916 unter Einsatz von 3000 Soldaten und der Royal Air Force niedergeschlagen, der Sultan getötet und Darfur in den britisch beherrschten Sudan eingegliedert, der bis 1956 faktisch eine britische Kolonie war. 1985, war Darfur von Dürreperioden und Verknappung von Land und Wasser bei gleichzeitig wachsender Bevölkerung betroffen, wodurch sich Konkurrenz, Gegensätze und Konflikte zwischen Bauern und Viehzüchtern verschärften. 1994 wurde Darfur in drei sudanesische Bundesstaaten geteilt: Nord-, Süd- und Westdarfur. Letztere werden beschuldigt, schwere Menschenrechtsverletzungen an der Zivilbevölkerung begangen zu haben, wie Zerstörung von Dörfern, Massaker, Plünderungen und Vergewaltigungen. Die sudanesische Regierung wies eine Mitschuld an den Verbrechen vorwiegend arabischer Milizen in Darfur zurück. Im April 2004 wurde ein Friedensabkommen zwischen Regierung und Rebellen geschlossen, das seither aber von allen Seiten mehrmals gebrochen wurde.

Mehrere weitere Abkommen haben ebenfalls keinen dauerhaften Frieden gebracht. Die Rebellen haben sich in diverse Splittergruppen gespalten, von denen nicht alle die Friedensabkommen anerkennen und manche die Teilnahme an weiteren Verhandlungen ablehnten. Im Oktober 2008 vermeldeten die Vereinten Nationen, dass alleine in den vergangenen beiden Monaten 40. 000 Menschen nach erneuten Kämpfen vertrieben wurden. Diese leben in der Wüste und nicht in Flüchtlingslagern und werden daher von der internationalen Hilfe nicht erreicht. Die Vereinten Nationen reagierten zunächst verhalten auf die Krise in Darfur und beschränkten sich auf Appelle an die sudanesische Regierung, sich um Frieden zu bemühen und den Zugang für humanitäre Hilfe in die Region zu erleichtern.

Hilfe für Darfur und die Flüchtlinge aus Darfur im angrenzenden Tschad. Zivilbevölkerung nicht wirksam zu schützen vermochte. Den Haag die Kriegsverbrechen in der Region untersuchen soll. Es ist das erste Mal, dass der Rat einen Fall an den ICC weiterleitet.