Seine rechte Hand lag in einem festen Griff um ihren Hals, denn so schnell konnte Emmanline nicht reagieren. Seine Schnelligkeit war enorm. Ein Kr?chzen entwich ihr nur und versuchte, nach Luft zu schnappen, aber sein Druck auf ihre Kehle lie? den Sauerstoff in ihren Lungen knapp werden. Verzweifelt hatte sie sich an seinen Handgelenken festgekrallt und blickte in seine zornigen glühenden Augen. Aus ihnen sprühte das hei?e Feuer. Die Kraft um ihren Hals verst?rkte sich und Emmanline drohte bewusstlos zu werden, aber es interessierte ihn nicht. Dies erkannte sie aus ihrem getrübten Blick.
Emmanline wusste im ersten Augenblick nicht, was los war, aber dieser Drache verlor seine Geduld und Beherrschung. Sie hatte ihm die Wahrheit gesagt, wieso sie es getan hatte. Sie wussten es einfach nicht. Sie würden ja selbst gerne wissen, was hier los war und warum sie über einen bestimmten Zeitraum keine Erinnerung hatte, aber es herrscht nur kl?gliche Leere in ihrem Kopf. Aus diesem Grund hielt Emmanline ihren Mund, denn egal was sie sagen würde, es würde seine Wut noch mehr erzürnen. Dieser Drache w?re mit keiner Antwort zufrieden. Zumal er ihr kein Wort glauben würde. Dafür war er zu verbohrt und beharrlich, was seine Selbsteinnahme nur verst?rkte. Er würde keine anderen Aspekte zulassen und seine eigene Welt besitzen, sofern sich jeder richten sollte. Egal ob sie Recht hatte oder nicht, sein Wille z?hlte. Nur konnte sie ihm das nicht geben, was er wollte.
Pl?tzlich, als seine n?chsten Worte langsam in ihrem Gehirn durchsickerten, war es schon zu sp?t. Schiere Panik packte sie und versuchte sich, mit aller Macht zu befreien. Der Drache lie? zwar von ihr ab und sie japste kurz nach Sauerstoff, aber nur so lange, bis er seine Verwandlung durchzogen hatte und Emmanline lag in seiner Vorderklaue. Es dauerte nur einen Wimpernschlag, wogegen sie alles sehen konnte, als liefe alles in Zeitlupe ab. Dabei wirkte sie in seiner Kralle, wie ein kleines Spielzeug.
?Nein, nic...“, blieb ihr vor Horror alles im Halse stecken. Ohne Rücksicht schoss der Drache blitzartig in die Lüfte und ihr innerer Schrei dr?hnte in ihrem Kopf weiter. Verzweifelt und krampfhaft klammerte sie sich an seine Klaue fest, indem sie ihre Augenlider schmerzlich zusammen kniff. Ihr Herz klopfte so stark, dass beinahe drohte, aus ihrem Brustkorb zu springen, w?hrend ihr Innerstes eiskalt wurde. Ihr Blut rauschte in schnellem Schüben durch ihre Adern und nichts davon konnte sie kontrollieren. Sie hasste das Fliegen. Emmanline hatte fürchterliche H?henangst und noch mehr, als sie dieses Wort je beschreiben k?nnte.
Ihr Zeitgefühl war Emmanline l?ngst verloren gegangen, denn dieser Horrorflug kam ihr wie Stunden vor, als der Drache vor seinem H?hleneingang landete. Er stürmte wie eine besessene Bestie durch sein H?hlensystem und führte irgendwann seine Verwandlung durch. Zu viele Eindrücke brachten ihre Sinne ins Taumeln und wirbelte ihr wei?es langes Haar durcheinander, als er sie auf die Fü?e stellte und ihr Gleichgewicht v?llig zerst?rt hatte. Hart packte sie an ihren linken Oberarm, bevor sie auf den felsigen Boden schlug.
?Du wolltest es auf die harte Tour und ich kann dir nicht versprechen, das ich dich nicht foltern werde“, erklang seine Stimme eisern und boshaft. Ein Versprechen, und der Drache duldet keine Widersprüchlichkeit. H?hnische Augen starrten sie an. ?Du wirst so lange bleiben, bis ich meinen blutroten Rubin wieder habe“, ?ffnete er nebenbei eine eiserne Tür und warf sie mit Leichtigkeit hinein. Diesmal stürzte Emmanline und schlug heftig auf den felsigen Untergrund auf. Ein ?chzen kam ihr über die Lippen. ?Gew?hne dich schon einmal an dein neues Zuhause, denn das wird dieser Kerker sein“, knallte er wutentbrannt die Tür mit voller Wucht wieder zu, als würde sie nichts wiegen. Mit einem Klicken verriegelte er die Tür und Emmanline vernahm nur noch sein zorniges Fluchen, bis es irgendwann verhallte.
Wiederholte Erinnerungsfetzen blitzten kurzzeitig in ihrem Ged?chtnis auf, aber schüttelte sie sofort wieder ab. Schmerzhaft bewegte Emmanline ihren K?rper und raffte sich zu einer sitzenden Position auf, w?hrend sie den groben Dreck von ihren Handfl?chen s?uberte und ihre Haare aus ihrem Gesicht strich. Leichte Schürfwunden zierten ihren K?rper, weil sie heute zu oft über den Boden gerutscht war. Sogar leichte Kratzspuren von den Drachenkrallen schmückten ihre Haut an Armen und Beinen, wobei ihr hellblaues Kleid leicht zerrissen war. Ihren Hals wollte sie erst gar nicht sehen, sie musste nur schlucken, um den Schmerz ihrer Quetschung zu fühlen. Alles oberfl?chliche Verletzungen, die ohnehin bald verheilen würden, da sie ein unsterbliches Wesen aus der Mythenwelt war. Der Prozess der Regeneration ging schneller vonstatten als bei einem sterblichen Wesen.
Einige Minuten mussten vergangen sein, als Emmanline ein Ger?usch in der Dunkelheit wahrnahm. Eine kleine Fackel leuchtete zwar am Eingang der Eisentür, aber nur minimal, dass es nicht den ganzen Raum erhellte. Sie konnte nur in die Schw?rze blicken, aus dem der Ton kam. Dadurch konnte Emmanline etwas von dem Kerker realisieren. Ein modriger Geruch erfüllte die Luft und machte ihre Umgebung unangenehm. Dreckig und an den W?nden dicke Spinnenweben, w?hrend auf dem Boden Ger?ll und einige Knochen zu erkennen waren. Links von ihr hingen eisige Ketten von den W?nden und am Boden befestigt, als w?re es ein Ort der Folter. Wie viele wurden hier schon eingesperrt, angekettet und gefoltert? Um ehrlich zu sein, Emmanline wollte es nicht wissen. Ihr lief es eiskalt den Rücken runter und ihr Herz schlug wieder eine Spur schneller.
Ihre Aufmerksamkeit richtete sich wieder auf das Ger?usch und schluckte zaghaft, weil sie nicht wusste, was in der Dunkelheit lauerte. ?Wer ist da?“, brachte Emmanline kr?chzend heraus. Es brannte wie flüssiges Feuer in ihrer Kehle, wenn sie versuchte zu reden. Erst da erkannte sie eine Bewegung in dem dunkeln Schatten der Zelle. Nein, sie korrigierte sich, es waren zwei oder sogar... drei? Ihr Herz klopfte wild, weil sie nicht wusste, was dort harrte.
Eine hochgewachsene Frau mit strahlenden goldenen Haaren kam aus der Dunkelheit, welches fast den Erdboden berührte. Bewundernd, wie hübsch sie war, konnte Emmanline sie nur anschauen. Sie hatte ein engelsgleiches Aussehen und ihre wei?e zarte Haut wirkte wie Porzellan. Ihre himmelblauen Augen und welches Wissen dahinter spiegelte, war unverkennbar. ?Ist mit dir alles in Ordnung?“, war ihre Stimme sanft, weich und besa? einen himmlischen Nachklang. Es wirkte beruhigend auf sie und für einen Augenblick schloss sie ihre Augen dabei, weil es sie hypnotisierte. Ab da wurde ihr etwas schlagartig bewusst und riss ihre silbernen Augen wieder auf. Emmanline wusste, was für ein Wesen vor ihr stand. Nur ein Volk besa? solch sanfte Berührungen und sie kamen aus dem himmlischen Reich.
?Du bist ein Engel“, hauchte sie feststellend. Sie war noch nie einem himmlischen Gesch?pf begegnet, aber es bestand kein Zweifel, das es anders war. Eigentlich waren Engel ein stolzes Volk, das unter sich lebte. Kaum jemand bekam sie zu Gesicht. Warum also befand sich ein Engel in dem Kerker eines Drachen? Sie glaubte nicht daran, dass sie die gleiche Dummheit wie sie begangen hatte. Viel wusste Emmanline nicht über die himmlischen Gesch?pfe, au?er das sie ein unbekanntes System und eine gewisse Rangordnung in ihrem Reich besa?en. Jeder Engel besa? in ihrem Namen eine eigene Bedeutung und wofür sie standen. Andere Wesen glaubten an der gütigen Reinheit der Engel und das im Namen ihres Gottes. Doch war dies der reinste Irrsinn. Unwahre Geschichten, die in allen Dimensionen verbreitet wurde. Nur um die wahre Existenz ihrer Wirklichkeit zu verbergen. Keine Frage, sie waren hübsche Wesen und das würde sie auch nicht bestreiten, aber hinter ihrer Fassade steckte etwas viel Schrecklicheres. Deswegen stellte sich Emmanline diese Frage, warum sie sich hier befand, weil Engel und Drachen eigentlich Todfeinde waren.
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Der weibliche Engel nickte nur auf ihre Feststellung und sie blieb noch auf Abstand, was Emmanline ganz recht war. Nachdenklich legte die blonde Sch?nheit ihr Kopf schief und musterte sie mit ihren himmelblauen Augen. ?Was bist du?“
?Eine Elfe“, erwiderte Emmanline, ohne zu z?gern, und verlie? nicht ihren Blickkontakt, weil sie ahnte, worauf das hinaus laufen würde, weil sie das unglaubwürdige Blitzen in ihren Augen erkannte. Ihr ?u?eres gab genug Anzeichen dafür, sei es nur ihre Statur, ihre spitzen Ohren oder ihre Eleganz, wobei sie weiterhin schwieg.
?Ich habe noch nie eine Elfe mit solch schneewei?en Haar und silbernen Augen gesehen“, vermerkte der Engel direkt und sah sie noch intensiver an, als k?nnte sie dadurch ihr Geheimnis lüften.
?Ja, das h?re ich oft, aber ich wurde so geboren“, seufzte Emmanline und blickte an dem himmlischen Gesch?pf vorbei, als sich etwas Kleines regte. ?Wer sind die anderen zwei?“, wollte sie aus Sicherheitsgründen wissen und um abzulenken.
Ihr Kopf drehte sich leicht nach hinten. ?Das sind zwei Gestaltenwandlerkinder“, sprach der Engel mit seidenweicher Stimme. Emmanline k?nnte ewig lauschen, wenn sich die Gefahr dahinter nicht verbergen würde. Sie klang schon beinahe wie eine Sirene, die ihre Opfer in ihr Verderben lockte. ?Wer bist du und vor allem, warum bist du hier? Lucien sah sehr erzürnt aus und ich meine richtig in Rage. Diese Drachen erlebt jemand nur in solch einen Zustand, wenn einer etwas sehr m?rderisches angestellt hat“, legte der Engel erneut nachdenklich ihren Kopf schief und blickte zur verschlossenen Tür, als k?nnte sie jeden Augenblick wieder ge?ffnet werden.
?Nun...“, fing Emmanline etwas stockend an. ?Um es kurz zu machen, ich habe ihm wohl einen blutroten Rubin aus seinem Hort gestohlen“, antworte sie schnell. ?ndern konnte sie nichts mehr an ihrer Lage und aus welchen Grund das passierte, war ohnehin ein R?tsel. Doch... dieser Name? Kann das sein? Wenn es stimmte, steckte Emmanline in noch gr??eren Schwierigkeiten, als sie es wirklich ermessen konnte.
?Du hast es geschafft, den Drachen zu bestehlen? Wie?“, meldete sich eine kindliche begeisterte Stimme und entdeckt eines der Gestaltenwandlerkinder hinter dem Engel hervor schauen. Die zwei zeigten sich nun v?llig und sie sahen sich zum Verwechseln ?hnlich. Kurzes braunes Haar und sie waren klein von ihrer schmalen Statur. Dazu diese verd?chtigen schmalen Augen, welche listige und anrüchige Züge an sich hatten. Unverwechselbar, sie waren Wieselgestaltenwandler und dazu Zwillinge. Nach ihrer Neugier hatten sie wohl auch versucht, etwas aus dem Hort des Drachen zu stehlen.
?Es war dumm von mir und ich h?tte es niemals mit klaren Verstand getan“, antworte sie und würde eigentlich solch ein dummes Vorhaben nicht befürworten. Dabei sah Emmanline ebenfalls zur verschlossenen Tür und für sie w?re es kein Hindernis aus diesem Gef?ngnis auszubrechen.
?Inwiefern niemals bewusst getan? Wie meinst du das?“, fragte die Engelsfrau mit Melodiestimme. Je mehr Emmanline in der Gesellschaft dieses himmlischen Gesch?pfs war, je mehr verstand sie die Gerüchte. Ihre Anziehungskraft war schrecklich überw?ltigend und das diese Kinder ihre N?he suchten, war ein Teil davon. Es kostete sie selbst eine hohe Menge an Selbstbeherrschung und um ihr nicht das Vertrauen zu schenken. Dabei vertraute Emmanline niemanden. Absolut niemanden, nur sich selbst.
Ein Laut der Frustration kam über ihre Lippen. ?Wenn ich es selbst verstehen würde, aber ich kann mich nicht daran erinnern. Das Letzte wovon ich wei?, ich war an einem See, um eine Pause zu machen und dann kurze Zeit sp?ter lief ich mit einem blutroten Rubin um mein Leben, w?hrend ein wütender Drache mich verfolgt“, runzelte Emmanline ihre Stirn dabei, was bei ihr irgendwie zur Gewohnheit geworden war. ?Das Einzige, was ich darauf bekam, war eine leichte Benommenheit. Ich kann mir nicht erkl?ren, woran das liegt und was das bedeutet.“
Genau das macht mich verrückt und l?sst mich etwas verzweifeln. Es macht mir sogar ein wenig Angst, wenn ich keine volle Kontrolle über mich selbst habe.
Der Engel schien über ihre Aussagen nachzudenken und etwas Wissendes blitzte in ihren himmelblauen Augen auf. ?Das klingt nach einem Bannzauber, aber ich spüre bei dir keine derartige Macht. Ich wüsste es, wenn sie sich in meiner N?he bef?nde oder noch die kleinsten überreste davon vorhanden w?ren. Entweder hat jemand von dir Besitz ergriffen oder es liegt etwas sehr spezielles dahinter“, sprach sie immer in einer gleichen Tonlage, die lieblich klang.
?Das kann ich mir nicht vorstellen, weil ich stets vorsichtig bin“, schossen unz?hlige weitere Fragen durch ihren Kopf. Emmanline bemühte sich niemanden über den Weg zu laufen. ?Doch, wieso seid ihr hier?“, wollte sie nun wissen und um sie weiter von sich abzulenken.
?Ich bin Aris. Also... Sira und ich hatten versucht etwas von diesem Drachen zu stehlen“, wie Emmanline vermutet hatte, und die Kinder senkten ihre K?pfe besch?mend. ?Doch wir sind nicht einmal ansatzweise in die N?he seines Horts gekommen. Wir wollten und brauchten etwas von diesem Drachen, weil wir dazu gezwungen wurden, weil sonst...“, konnte das kleine Wiesel nicht weitersprechen und niemand musste ihr sagen, das wichtige Personen in ihrem Leben bedroht wurden. Die Angst stand ihnen in ihren Gesichtern geschrieben und als w?ren sie kurz vor einem Tr?nenausbruch.
Nicht wirklich darüber nachdenkend, streichelte Emmanline tr?stend über ihre kleinen K?pfe. Auch wenn sie niemand vertraute, so empfand sie doch Mitgefühl. ?Wer hat euch so bedroht?“, fragte sie nach.
?Er hei?t Xavier und er meinte nur, wir sollen irgendwas aus seinem Hort klauen. Egal was, Hauptsache es w?re von ihm“, sprach das andere M?dchen und das beunruhigte einen wirklich. Sie kannte die Person nicht, aber oft würde es für magische Zwecke genommen, wenn es was Pers?nliches sein sollte.
?Ich habe noch nie von ihm geh?rt“, meinte der Engel beil?ufig und Emmanline bedachte sie mit einem fragenden Blick, weil sie auch ihre Geschichte h?ren wollte. ?Mein Name lautet Jesaja. Dieser Drache besitzt meinen Lichtkristall. Ohne ihn kann ich nirgendwohin. Dieser Kristall verk?rpert mein Licht und durch ihn kann ich nicht meine wahre Gestalt annehmen, wodurch mir meine Flügel fehlen. Ich kann nicht in mein Himmelreich zurück. Doch Lucien, der zu gierig und blind ist, wei? nicht, was er damit anrichtet“, wurde ihre Stimme für einen Augenblick wutverzerrt. Dies war das Gegenteil von lieblich, wo kurz Emmanlines Atem dabei stockte. ?Doch wie lautet dein Name, geheimnisvolle Elfe?“
?Emmanline, das ist mein Name“, war ihr silberner Blick fest auf die himmelblauen Augen gerichtet und auf die Hütte. Eine Frage tauchte jedoch auch in ihr auf und versuchte, sie zu formulieren. ?Bitte gestatte mir diese Frage. Ich wei?, ihr Engel seid ein zurückgezogenes Volk und gibt euch kaum zu erkennen, aber wie konnte der Drache dir den Lichtkristall stehlen und seid nun in seiner Gefangenschaft?“
Nun war es eine Jesaja und überlegte Weise, wie sie ihre Worte ausdrückte. ?Er hatte mich überlistet. Ich nahm gerade an einem See ein Bad und das lag noch nicht einmal in seinem Territorium. Normalerweise spüre ich die Gefahr, aber Lucien wusste sich gut zu verbergen, denn ich sah ihn nicht kommen. Es macht mich ungeheuer wütend, dass er so dreist und dumm ist, weil das verheerende Konsequenzen hat“, erkannte Emmanline den verletzten Stolz des Engels. ?Ohne meinen Lichtkristall besitze ich auch nicht meine Macht, sonst h?tte ich uns schon l?ngst hier raus holen k?nnen. Aber dieser Drache...“, knurrte ihre Stimme voller Hass und ihre Augen glommen vor Zorn auf. ?Er h?lt uns wie Ratten in einem K?fig und es widert mich an in so einem dreckigen Loch gefangen zu sein. Verdammte fünf Jahrzehnte schon“, verstr?mte Jesaja eine angsteinfl??ende Aura und sie wichen ein paar Schritte von ihr ab. Aber fünf Jahrzehnte? Das war übel.
Emmanline hatte einen Entschluss gefasst und erhob sich, w?hrend sie zur Eisentür blickte. Dies würde einen Grad in ihrem Leben ver?ndern. ?Was ist, wenn ich eine M?glichkeit besitze, das wir alle hier herauskommen?“

